Ein spätes Frühstück, ein erfrischendes Bad im IJsselmeer und ein emotionaler Abschlussabend prägten den vorletzten Tag an Bord der Iselmar.
Nach einem ereignisreichen Mittwoch durfte die Crew der Iselmar am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, zum ersten Mal ein wenig länger schlafen. Das Frühstück war erst für 9.30 Uhr angesetzt – ein Luxus, der dankbar angenommen wurde.
Die Frühstücksgruppe überraschte mit frisch zubereitetem Rührei, das unter Deck schnell viele Abnehmer fand. Anschließend blieb genügend Zeit, das charmante Städtchen Workum mit seinen Gassen und Grachten zu erkunden.
Zurück auf dem Wasser
Um Punkt 12 Uhr hieß es Leinen los. Die Iselmar verließ Workum über den Kanal in Richtung Ijsselmeer. Bei angenehmem Wind setzte das Schiff Kurs nach Westen. Ziel war Stavoren, also mussten wir nochmal eine Wende machen. Noch vor dem Einlaufen ließ der Skipper das Schiff vor dem Deich ankern, um einen weiteren Höhepunkt der Reise zu ermöglichen: das Schwimmen im IJsselmeer. Nur wenige verzichteten auf dieses Vergnügen – das Wasser bot eine willkommene Abkühlung.
Kulinarischer Abend
Nach dem kurzen Motortörn zum Hafen von Stavoren begann der Abend mit einem kulinarischen Höhepunkt, den die Kochgruppe unter das Motto „Magie aus der Küche“ gestellt hatte. Hintergrund: Die Gruppe hatte sich vorgenommen, möglichst viele Reste aus der Vorratskammer zu verwerten, damit am Freitag möglichst wenig übrig bleibt.
Der Auftakt: ein knackiger Salat aus Gurken, Paprika und würzigem Feta – frisch, bunt und aromatisch. Es folgten dampfende Nudeln in einer kräftigen Tomatensoße, begleitet von gebratenem Gemüse und garniert mit einer Prise frisch geriebenem Parmesankäse. Den krönenden Abschluss bildete ein cremiger Vanille-Grießpudding, veredelt mit süß-säuerlichen Kirschen – ein Dessert wie aus dem Bilderbuch.
Emotionen und Ehrungen
Nach dem Abendessen wurde der traditionelle Abschlussabend eingeläutet. Zunächst gab es eine improvisierte, aber stimmungsvolle Fotoshow mit rund 600 Schnappschüssen – eine Woche Segeltörn im Zeitraffer. Anschließend lasen Giulia und Jules persönliche Zettel vor, auf denen jedes Crewmitglied einem anderen Teilnehmer etwas Positives widmete.
Schließlich wurden die traditionellen „Tassen“ vergeben: Als „Rookie of the Year“ wurde Felix ausgezeichnet, Lucy und Jannis wurden als beste Matrosin und bester Matrose geehrt. Weitere Crewmitglieder – Lina, Tim, Sebastian, Christiane, Lars, Emilia, Kai und Melanie – erhielten als Anerkennung Süßigkeiten für ihren besonderen Einsatz auf Deck, beim Spielen oder den Diensten. Und für Frank gab es ein Dankeschön für die Organisation des 18. Segeltörns.
Der Abend klang mit Getränken, Spielen und Gesprächen gemütlich aus.
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