Der 19. NAK-Segeltörn ist gestartet: Nach dem traditionellen Großeinkauf hieß es „Leinen los!“. Bei frischem Nordwind nahm die Iselmar Kurs auf Hoorn – ein gelungener Auftakt mit ersten Seemeilen, viel Teamarbeit und großer Vorfreude auf die gemeinsame Woche.
Der 19. NAK-Segeltörn begann bereits am Freitagabend. Nach und nach trafen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Hafen von Enkhuizen ein und bezogen ab 18 Uhr ihre Kabinen. Die Freude war groß, bekannte Gesichter wiederzusehen – allen voran Skipper Koen und Matrosin Sarah, die den Segeltörn seit vielen Jahren begleiten und für viele längst zu einem festen Bestandteil dieser besonderen Woche geworden sind. Gemeinsam mit ihnen startete die 34-köpfige Besatzung voller Vorfreude in die neue Segelsaison.
Am Samstagmorgen wartete direkt die erste große Gemeinschaftsaufgabe: der traditionelle Großeinkauf. Mehr als zehn Einkaufswagen wurden bis an den Rand mit allem gefüllt, was die Crew für eine Woche auf dem Wasser benötigt – von Salat, Gemüse und Obst über Nudeln, Reis und Milch bis hin zu Kaffee, Quark und einer beachtlichen Menge Toilettenpapier. Der Kassenzettel fiel erneut beeindruckend lang aus und zeigte, welcher logistische Aufwand hinter der Versorgung einer kompletten Schiffsbesatzung steckt.
Alles findet seinen Platz
Zurück an Bord begann das große Verstauen. Zwei Kühlschränke, ein kleiner Tiefkühler und zahlreiche Staufächer mussten optimal genutzt werden, damit die Vorräte die gesamte Woche reichen. Schnell zeigte sich: Jeder freie Winkel wurde gebraucht. Was in den Kühlschränken keinen Platz mehr fand, wanderte kurzerhand in Kabinen oder andere geeignete Ecken des Schiffes. Bereits am ersten Tag bewies die Crew, wie gut gemeinsames Anpacken funktioniert.
Gegen 11 Uhr versammelte sich die Besatzung zur Segelanweisung. Nachdem auch die beiden letzten Teilnehmer mit dem Zug in Enkhuizen eingetroffen waren, konnte die Reise beginnen. Wie in jedem Jahr wurde vor dem Auslaufen die Flagge mit dem Logo der Neuapostolischen Kirche am Großsegel befestigt – eine liebgewonnene Tradition, die den offiziellen Start des Segeltörns markiert.
Erster Schlag nach Hoorn
Die Iselmar verließ den Hafen von Enkhuizen, absolvierte die Schleusendurchfahrt ins Markermeer und nahm Kurs auf Hoorn. Der frische Nordwind machte mehrfaches Kreuzen erforderlich, sodass besonders die neuen Teilnehmer bereits am ersten Segeltag wertvolle Erfahrungen beim Manövrieren sammeln konnten.
Bis zum Abend blieb genügend Zeit, die historische Altstadt von Hoorn mit ihren kleinen Gassen, Geschäften und ihrem maritimen Flair zu erkunden. Während ein Teil der Besatzung durch die Stadt schlenderte, begann die Kochgruppe bereits mit den Vorbereitungen für das erste gemeinsame Abendessen an Bord.
Drei-Gänge-Menü
Den genussvollen Abschluss des ersten Segeltages bildete ein sommerliches Drei-Gänge-Menü. Den Auftakt machte ein erfrischender Wassermelonen-Feta-Salat mit frischer Minze, einem Hauch Honig, Knoblauch und aromatischem Zitronendressing. Es folgte ein mediterraner Farfalle-Nudelsalat mit geröstetem Ofengemüse, würzigem Feta, frischem Rucola und einer Auswahl aromatischer Kräuter. Geröstete Cashew- und Kürbiskerne sowie Oliven verliehen dem Gericht den letzten geschmacklichen Feinschliff.
Zum süßen Finale servierte die Kochgruppe cremigen griechischen Joghurt mit Honig und knusprig gerösteten Walnüssen – ein leichter, sommerlicher Abschluss eines rundum gelungenen ersten Tages auf dem IJsselmeer.
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